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Grundinformation

Grundinformation: Buchauszug


Dagmar Braunschweig-Pauli: Grundinformation der deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken
Mit Briefen von Dr. Heinrich Pauli
an die Bauern, die „Grünen“ und Minister Horst Seehofer
Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 4. Auflage 2012
49 Seiten, Spiralbindung.
ISBN: 978-3-9811477-7-3, EUR 12,80/CHF 20,00.
Wegen Aktualisierung z.Zt nicht lieferbar.

Die mittlerweile in ganz Deutschland und im europäischen Ausland (Luxemburg, Österreich, Schweiz) bekannte Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken informiert Betroffene und ihre Angehörige über jodinduzierte Erkrankungen, deren vielfältige Erscheinungsbilder und über Therapiemöglichkeiten.


"Grundinformation

Unsere 1995/96 in Bonn, Trier und Bamberg gegründete, mittlerweile aber überall in Deutschland und im europäischen Ausland (Luxemburg, Österreich, Schweiz) ehrenamtlich arbeitende bzw. bekannte Selbsthilfegruppe informiert die von den oben genannten und anderen jodinduzierten Erkrankungen Betroffenen über die Erscheinungsbilder und Folgen ihrer Krankheit, informiert in regelmäßig aktualisierten Informationen über Einkaufsmöglichkeiten von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln, teilt unsere gesammelten Erfahrungen dazu mit und stellt, wenn gewünscht, den Kontakt mit Menschen her, die an der gleichen Erkrankung leiden.

Auf der Website www.jod-kritik.de, die Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. ehrenamtlich und eigenfinanziert für die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken führt, werden die wichtigsten Basisinformationen zur Jodsituation in Deutschland eingestellt und gegebenenfalls aktualisiert.

Auf der Website www.verlagbraunschweigpauli.de sind die Jodsachbücher, die Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. über die verschiedenen Aspekte der Jodproblematik in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz, geschrieben hat, beschrieben und können über den Verlag Braunschweig-Pauli bezogen werden.


Die Schilddrüse und ihre Arbeitsweise

Was die Schilddrüse ist, und wie sie arbeitet, läßt sich für den Laien verhältnismäßig einfach erklären, wenn man sich auf die grundlegenden Zusammenhänge beschränkt.

Die Schilddrüse stellt einen der wichtigsten Botenstoffe des Körpers her: das Schilddrüsenhormon. Genauer handelt es sich um zwei Hormone, Trijodthyronin und Thyroxin, in der medizinischen Literatur als T3 und T4 abgekürzt. Wie kleine Briefträger eilen diese Boten zu zentralen Organen und sagen ihnen, wie sie richtig arbeiten.

Auf diese Weise steuern sie die geistigen Funktionen des Menschen, greifen tief in sein seelisches Befinden ein, beeinflussen unsere sexuellen Bedürfnisse, sind aber auch dafür verantwortlich, daß wir richtig sehen und daß unsere Haare im Normalfall nicht ausfallen, sondern weiter wachsen. ...

Die Schilddrüsenhormone steuern auch das Wachstum, die Knochenbildung, die geistige Entwicklung und die seelische Verfassung.“ (Doctor`s Letter 2/1993)

...

Eine vollständige Entfernung der Schilddrüse sollte jedoch eine Notlösung bleiben!!!

Die Praxis mancher Krankenhäuser bzw. Operateure, bei Schilddrüsenoperationen grundsätzlich eine „Schilddrüsenextraktion“, also eine Totalentfernung, vorzunehmen (die sogenannte „saubere Lösung“), ist unserer Meinung nach verantwortungslos.
Denn dann ist der Patient lebenslang darauf angewiesen, sich Schilddrüsenhormone
künstlich zuzuführen.
Was macht er im Katastrophenfall?
Was macht er, wenn sich hinterher herausstellt, daß er auf den Jodanteil künstlicher
Schilddrüsenhormone allergisch reagiert? Der Deutschen SHG der Jodallgergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreoskranken wird oft mitgeteilt, daß das tatsächlich der Fall ist.
Außerdem gelingt in ebenfalls häufigen Fällen die Hormoneinstellung nur mühsam oder gar nicht. ...

Viele Ärzte halten diese Normalwerte für verbindlich.

Klagt ein Patient über Beschwerden, und die Werte der Blutuntersuchung liegen in der Nähe dieser Normalwerte, so wird ihm gesagt, er sei ja gar nicht schilddrüsenkrank, seine Hormonwerte seien bestenfalls „grenzwertig.“

Wir wissen heute, daß die Bandbreite der Schilddrüsenwerte viel breiter ist.
Es gibt offensichtlich nicht wenige Menschen, bei denen die „Hormonuhr“ anders, z.B. viel empfindlicher eingestellt ist.

Die sogenannten Normalwerte sagen dann über das Krankheitsbild im individuellen Fall eher nichts aus.

...

An dieser Stelle muß kritisch gefragt werden: wer hat eigentlich festgelegt, wie viel Jod zu wenig und wie viel Jod genug ist?

Tatsache ist nämlich, daß in Ländern mit dem angeblich „ausreichenden“ Jod die jodinduzierten Autoimmunerkrankungen wie z.B. Morbus Basedow und Morbus
Hashimoto, sehr häufig vorkommen, in Japan und Amerika zum Beispiel.

Tatsache ist auch, daß in Ländern mit angeblichem „Jodmangel“ diese Krankheiten
äußerst selten auftreten und erst dann geradezu explodieren, wenn dieser vermeintliche
„Jodmangel“ durch künstliche Jodierung „beseitigt“ wird.

Mit anderen Worten: ein vermeintlicher Jodmangel erhält gesund, eine vermeintlich
ausreichende Jodversorgung macht vielfach krank. Denn die Beseitigung des vermeintlichen
„Jodmangels“ fördert jodinduzierte Erkrankungen. ...Es darf also nicht nur nicht weiter an der Jodschraube gedreht werden, sondern es ist allerhöchste Zeit, die Zwangsjodierung der Leben- und Futtermittel schnellstmöglich zu beenden, wenn unsere Gesundheitspolitik noch diesen Namen verdienen möchte!

Was wir brauchen ist eine an der Gesunderhaltung orientierte Einstellung der Gesund-
heitsbehörden hin zu einer Gesundheitspolitik, die sich ausschließlich am individuellen Jodbedarf des Einzelnen orientiert. ..."


Aktualisiert am 26.01.2014